Funde im Geißenklösterle

Geißenklösterle

Das Geißenklösterle liegt direkt südlich von Blaubeuren-Weiler im Hang, etwa 60m über dem Talgrund. Es kann von einem unterhalb liegenden Parkplatz aus auf einem ausgeschilderten Weg erreicht werden. Mit einem sehr großen Portal, eingerahmt von zwei "Felsflügeln" präsentiert sich das Geißenklösterle dem Besucher. Dagegen ist die Höhle nicht sehr tief. Man kann außen von der Gitterabsperrung aus die ganze Höhle einsehen. Seit 1957 wurde mit Abständen immer wieder hier ausgegraben. Ein vorläufiges Ende fanden die Grabungstätigkeiten im Herbst 2002. Besonders ab den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden die modernsten Grabungsmethoden angewendet und es konnten unzählige Funde aller Art geborgen werden. Allein aus dem Aurignacien konnten sechs verschiedene Benutzungen der Höhle festgestellt werden. Nach dem Vogelherd ist dies die zweitwichtigste Station für die früheste Kunst der Menschheit. Da die Fundstelle immer wieder durch Raubgräber bedroht ist, musste sie durch ein Gitter geschützt werden.

Funde:




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