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Älteste Kunstwerke der Menscheit Zu den ältesten Kunstwerken der Menschheit zählen die auf der Schwäbischen Alb, in der Gegend von Blaubeuren und Ulm gefundenen Elfenbeinfiguren. Zusammen mit Malereien aus Fumane in Norditalien, einigen französischen Fundstellen, vor allem der Grotte Chauvet in der Ardèche und einer kleinen, in Niederösterreich gefundenen Figur aus Stein, datieren sie in den Zeitabschnitt zwischen 35.000 und 30.000 Jahren vor heute. Sie wurden mitten in der letzten Eiszeit, der Würm-Eiszeit, geschaffen, kurz bevor Beginn des kältesten Abschnitts. Bei den meisten Kunstwerken handelt es sich um maximal handtellergroße Elfenbeinschnitzereien. Den Rohstoff dafür lieferten die damals noch bei uns lebenden Mammuts mit ihren riesigen Stoßzähnen. Hauptsächlich haben wir es mit Tierdarstellungen zu tun, was die immense Wichtigkeit der Tiere für das Überleben aber auch für die geistige Welt der Eiszeitmenschen widerspiegelt. Die Interpretationen der Figuren reichen von einfachem Jagdzauber bis hin zu Bestandteilen schamanistischer Praktiken und Denkweisen. Die frühen Künstler und Handwerker lebten in kleinen Gruppen als Jäger und Sammler. Sie werden allgemein dem anatomisch modernen Menschen zugeordnet, d.h. zur Art des Homo sapiens sapiens. In letzter Zeit wird aber in Fachkreisen die Frage diskutiert, ob nicht auch die robusteren Neandertaler als Schöpfer der frühesten Kunst in Frage kommen. Handwerklich wären sie jedenfalls dazu in der Lage gewesen wären und sie besaßen ebenfalls eine große Geschicklichkeit.
Fundstellen im Raum von Alb und Donau:
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