Funde im Vogelherd

Vogelherd Der Vogelherd liegt am Rande des Lonetals, etwa 1 km nordwestlich von Stetten und somit knapp nordöstlich in Nachbarschaft zum Alb-Donau-Kreis. Landschaftlich wunderschön gelegen, ist die Vogelherd-Höhle, wie auch das gesamte Lonetal, ein lohnendes Ausflugsziel. Direkt über dem Höhlendach befindet sich ein Grillplatz. Von der Straße aus ist die Höhle nur schwer zu erkennen. Man muss erst den Bergsporn hinaufsteigen, um auf der vom Lonetal abgekehrten Flanke die Eingänge zu entdecken. Die Höhle hat drei Eingänge und eine Fläche von 170 m2. Entdeckt wurde diese überaus wichtige und reiche Fundstelle durch das Auftreten von steinzeitlichen Funden im Auswurf eines Dachsbaus. Erst nach den Ausgrabungen im Sommer 1931 durch Gustav Riek wurde ihr ganzes Ausmaß sichtbar. Die Palette der Funde reicht vom Mittelpaläolithikum bis in die Neuzeit. Die weltberühmten Elfenbeinfigürchen stammen aus dem mittleren Aurignacien.

Seit 2005 werden am Vogelherd Nachgrabungen durchgeführt. Untersucht werden die Eingangsbereiche und der Abraum der Ausgrabungen von Gustav Riek aus den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts. Neben einer Vielzahl von Tierknochen und Feuersteingeräten kamen Geweihspitzen sowie Geräte und Rohformen aus Mammutelfenbein zu Tage.

Besonders bemerkenswert sind die Funde einer vollständigen Mammutfigur und sechs Figurenfragmenten

Die neuen Funde:
Funde:




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