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Die neuen Funde vom Vogelherd Felide ![]() Foto: Hilde Jensen, Universität Tübingen Bei diesem Neufund aus der Nachgrabung am Vogelherd handelt es sich wahrscheinlich um die Darstellung einer Raubkatze, etwa um einen Schneeleoparden oder einen Höhlenlöwen. Die Figur wird daher vorsichtig als Felide angesprochen. Sie erinnert in ihrer Erscheinung an den "Leoparden" aus dem Vogelherd, der in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts von Gustav Riek gefunden wurde. Auch bei dem neuen Fund kann angenommen werden, dass er ins Aurignacien, in die Zeit von 35.000 bis 30.000 Jahre vor heute datiert. Die Figur ist etwas weniger als zur Hälfte vollständig. Der weit nach vorn gestreckte Kopf zeigt deutlich Augen und Ohren. Ein Kreuzmuster aus 30 kleinen x-Zeichen zieht sich entlang der Rückenlinie. Auf der Schulter sind elf grübchenförmige Einkerbungen sichtbar.
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