Die neuen Funde vom Vogelherd

Mammut

Mammut
Foto: Hilde Jensen, Universität Tübingen

Sensationell ist der Fund einer Mammutfigur aus Mammutelfenbein während der Nachgrabungen am Vogelherd seit 2005. Es ist die einzige von etwa zwanzig Elfenbeinfiguren aus dem Aurignacien der Schwäbischen Alb, die über die Jahrtausende vollständig erhalten geblieben ist.

Das Mammutfigürchen ist eher schlank gehalten und wirkt durch seine schräg stehenden Füße und den Schwung des Rückens und des Rüssels sehr dynamisch. Es ist außerordentlich sorgfältig gearbeitet; der Kopf zeigt kleine aber deutlich erkennbare Augen und Ohren. Rechts und links vom Rüssel sitzen kleine Einschnitte, die wohl die Stoßzähne darstellen sollen. Auf dem Kopf befinden sich sechs kleine Schnitte quer zur Längsachse des Tieres. Die Fußsohlen sind mit x-Zeichen verziert.

Länge:
3,7 cm
Gewicht:
7,5 g
Fundort:
Vogelherd, Stetten

2009 werden die Figuren in der großen Landesausstellung mit dem Titel "Kulturen und Kunst der Eiszeit" ausgestellt






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