Funde im Vogelherd

Pferd

Pferdchen
Foto: Hilde Jensen, Universität Tübingen

Das imposante, aus Mammutelfenbein geschnitzte "Vogelherdpferdchen" ist wohl das berühmteste unter den frühesten Kunstwerken der Menschheit. Es ist besonders sorgsam gearbeitet, vollendet in seiner Form und enorm ausdrucksstark. Es wird aufgrund des gebogenen Halses meist als Hengst in Droh- oder Imponierhaltung gedeutet. Nur der Kopf ist komplett erhalten. Die Breite ist aufgrund abgeplatzter Elfenbeinschichten nicht mehr vollständig erhalten und die Beine sind ebenfalls abgebrochen. Auf dem Halskamm, Rücken und der linken Brust befinden sich eingravierte Markierungen. Es handelt sich um x- und winkelförmige Zeichen.

Länge:
4,8 cm
Höhe:
2,5 cm
Breite:
0,7 cm
Fundort:
Vogelherd, Stetten
Original im Museum Schloss Hohentübingen, Tübingen






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