Glossar
Abri:
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Felsschutzdach, "Rest" einer Höhle. Der Felsen, in dem sich die Höhle befindet verwittert
durch die Einwirkung von Wasser, Wind und Temperaturunterschiede zusehends. Die Höhlenwand wird so dünn,
dass sie eines Tages einbricht und ein Zugang zur Höhle frei wird. Später stürzen
Höhlendach und Seitenwände
ein, so dass nur noch ein Felsdach übrig bleibt.
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Anthropologie
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(griech.), allgemein die Lehre vom Menschen, naturwissenschaftlich und im deutschen Sprachgebrauch so
verwendet: Die Erforschung Abstammungsgeschichte des Menschen, seines Körpers, seiner psychosomatischen
Anlagen und der Gesetze der Vererbung. Hier ist auch die Paläoanthropologie, die fossile Überreste des
Menschen untersucht, eingeschlossen. Im anglosächsischen Sprachgebrauch ist der geistes- und
kulturwissenschaftliche Aspekt der Anthropologie mit einbezogen, d.h. Untersuchung des menschlichen
Wesens und seine Stellung in der Welt.
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Aurignacien:
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"Kultur" der jüngeren Altsteinzeit.
Benannt nach der südfranzösischen Fundstelle Aurignac.
Alter: 44.000 bis 30.000 Jahre vor heute
Verbreitung: ganz Europa, außer den Gletscherzonen Nordeuropas, bis nach Russland
Landschaft: reiche Steppentundra, in Südeuropa auch Wälder
Tierwelt: Mammut, wollhaariges Nashorn, Bison, Rentier, Pferd, Hirsch. Im Bergland und auf
der Schwäbischen Alb: Steinbock und Gämse. Die Fleischfresser Höhlenbär,
Höhlenlöwe, Hyäne, Wolf,
Eisfuchs waren ebenfalls zu dieser Zeit weit verbreitet.
Fundstellen: Geißenklösterle, Hohlestein-Stadel, Vogelherd
Typisch für das Aurignacien sind recht große Feuersteinklingen, die mit Hilfe
von kleinen Retuschen an den Kanten zu verschiedenen
Werkzeugen umgeformt wurden. Knochen- und Elfenbeingeschossspitzen. Es tritt auch zum ersten Mal in der
Menschheitsgeschichte Kunst auf. Das Aurignacien wird allgemein mit dem Auftreten des anatomisch modernen
Menschen in Verbindung gebracht.
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Eiszeit:
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Als Eiszeiten bezeichnet man kühle bzw. kalte Zeitabschnitte in der Erdgeschichte, im Gegensatz zu den
Warmzeiten. Innerhalb dieser Eiszeiten schwankte das Klima nach allem was wir wissen beträchtlich,
z.B. von feuchtkalt bis trockenkalt. Die Durchschnittstemperatur lag meist nur ein paar Grad
unter der heutigen, was aber schon erhebliche Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt hat.
Die Winter dauerten länger als heute und dementsprechend waren die Sommer kürzer. Man darf sich
nicht vorstellen, die gesamte Erdoberfläche wäre vereist gewesen. Eher waren es die Regionen um
die Erdpole und die Höhenlagen, wie die Alpen.
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Gravettien:
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"Kultur" der jüngeren Altsteinzeit.
Benannt nach der französischen Fundstelle La Gravette.
Alter: 30.000 bis etwa 27.500 Jahre vor heute
Klima: kälter und feuchter als im Aurignacien. Jahreszeitlich bedingte Temperaturschwankungen
waren stark ausgeprägt.
Vegetation: Steppentundra, kaum Wald.
Typisch für das Gravettien sind die etwas kleineren Feuersteinklingen im Vergleich zum Aurignacien,
sie werden zu Kratzer zur Fellbearbeitung und Sticheln als Schnitzwerkzeug verarbeitet. Häufig werden sie auch
zur Herstellung von Spitzen und Messern verwendet. Die Feuersteingeräte waren mit Sicherheit in Schäften aus
Holz oder Geweih befestigt.
Anhänger aus Elfenbein werden in Serie aus Stäben mit Sollbruchstellen geschnitzt. Dass sie beispielsweise
im Geißenklösterle so häufig gefunden wurden deutet darauf hin, dass sie ein wichtiger Bestandteil der
Kleidung waren.
Nach dem Gravettien können wir das Kältemaximum der letzten Eiszeit registrieren. Das hatte eine etwa
13.000 Jahre dauernde Phase ohne Besiedlung im gesamten süddeutsch-schweizerischen Raum zur Folge.
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Jungpaläolithikum:
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Jüngere Altsteinzeit.
Die markanteste Veränderung besteht im Auftreten des Homo sapiens sapiens, des modernen Menschen.
Dies spiegelt sich aber auch in der neuen Feuersteintechnologie wieder: Jetzt werden andersförmige
Geräte hauptsächlich aus langschmalen Abschlägen, die man Klingen nennt hergestellt. Insgesamt wird dabei
das Feuerstein-Rohmaterial besser ausgenutzt.
Ebenso fallen Neuerungen bei der Herstellung von Geräten und Waffen aus Knochen und Elfenbein auf.
Beispielsweise werden feine Nadeln mit Öhr aus Knochen entwickelt.
Dies ist auch der Zeitpunkt, wo zum ersten Mal Kunst und Schmuck registriert werden können.
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Jura:
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Geologischer Zeitabschnitt. Alter: 200 - 130 Mio Jahre. Wird unterteilt in:
- Schwarzer Jura (Lias) 200 - 180 Mio Jahre
- Brauner Jura (Dogger) 180 - 150 Mio Jahre
- Weißer Jura (Malm) 150 - 120 Mio Jahre
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Jurameer:
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Hier ist das Korallen- und Schwamm-Riff-Meer des Weißen Juras aus dem die Felsen der Schwäbischen
Alb vor 150 - 120 Mio Jahren enstanden sind gemeint.
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Karstlandschaft:
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Die Karstlandschaft ist geprägt durch zerklüftete Kalk- oder Dolomitfelsen. Kalkstein hat
natürlicherweise Risse und Klüfte. Hier kann Wasser in den Stein eindringen und den Kalk mit der Zeit
lösen. Es entstehen dabei Hohlräume, Höhlen und sogar ganze Höhlensysteme.
Fällt der Grundwasserspiegel,
bleiben trockene Hohlräume zurück: die Höhlen oder sogenannte Abris.
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Laser-Theodolith:
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Messgerät, mit dem man mit Hilfe eines Laser-Strahls sehr genau Absteckung, Fluchtung und
Höhenübertragung vermessen kann.
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Magdalénien:
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"Kultur" der jüngeren Altsteinzeit.
Alter: ca. 15.000 bis 11.500 Jahre vor heute
Verbreitung: ganz Europa
Landschaft: Steppentundra mit lockerem Bestand von Kiefern, Wacholder, Weiden und Baumbirken.
Tierwelt: Die großen Säugetiere, wie Höhlenbär, wollhaariges Nashorn und Mammut
sind sehr selten geworden
oder sogar bereits ausgestorben. Besonders wichtige Beutetiere sind für den Menschen das Rentier und das
Wildpferd, die in großen Herden vorkommen. Daneben jagte man auch den Eisfuchs, Schneehase, verschiedene
Vogelarten und Fische. In diese Zeit fällt auch der früheste Nachweis der Hundehaltung.
Fundstellen: Geißenklösterle, Hohle Fels Schelklingen, Brillenhöhle.
Namengebend für diesen Zeitabschnitt war die Fundstelle La Madeleine in der Dordogne/Frankreich.
Typisch für das Magdalénien sind eher kleinere Steinwerkzeuge, v.a. die so genannten Rückenmesser -
das sind an einer Kante retuschierte Klingen - und Bohrer. Erstmals treten Harpunen als Wurfgeschosse auf,
Speerschleudern sowie feine Knochennadeln zum Nähen von Fellen und Leder. Die faszinierenden Venusdarstellungen,
meist kleine, sehr voluminöse Frauenfigürchen, werden aus dieser Zeit sehr häufig gefunden. Sehr viele der
französischen und spanischen Bilderhöhlen der Steinzeit, z.B. die berühmte Höhle von
Lascaux, datieren in
diesen Zeitabschnitt.
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Mesolithikum:
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"Kultur" der frühen Nacheiszeit. Dieser Zeitabschnitt wird auch als Mittelsteinzeit bezeichnet (nicht zu verwechseln mit dem Mittelpaläolithikum).
Alter: Ca. 10.000 bis 6.500 Jahre vor heute
Verbreitung: ganz Europa bis nach Skandinavien.
Klima: Mit dem Beginn des Holozäns (das ist die geologische Bezeichnung für den Zeitraum ab 10.000 Jahren vor heute), das das Ende der letzten Eiszeit markiert, erwärmt sich das Klima rasch.
Vegetation: Zunehmende Bewaldung mit Kiefern und Birken; Haseln kommen nach und nach hinzu. Sie sind eine wichtige Nahrungsquelle für die Menschen der Nacheiszeit. Überhaupt nimmt der Anteil pflanzlicher Nahrung gegenüber tierischer Nahrung für die Menschen zu.
Tierwelt: Die eiszeitlichen Tiere sind ausgestorben oder in nördliche Regionen abgewandert. Biber, Auerochse, Hirsch, Wildschwein und Reh bevölkern die Wälder und dienen den Menschen als Fleischlieferanten.
Die Feuerstein - Werkzeugformen sind in der Zwischenzeit winzig klein geworden, z.T. nur 1 cm groß. Man nennt sie deshalb Mikrolithen. Meist wurden die eigentlichen Geräte aus mehreren dieser Mikrolithen zusammengesetzt und mit Birkenpech verklebt. Die typischen Jagdwaffen sind Pfeil und Bogen.
Aus dem Mesolithikum sind uns nur ganz wenige Zeugnisse menschlichen Kunstschaffens erhalten geblieben. Ein Grund dafür liegt sicher darin, dass kein Elfenbein zur Verfügung stand und man deshalb in Holz schnitzte. Holz ist aus diesem Zeitabschnitt leider in der Regel nicht erhalten geblieben. Allerdings findet man immer noch häufig Schmuck, v.a. durchlochte Hirsch- und Fuchszähne. Aus dem Gebiet des Alb-Donau-Kreises und der näheren Umgebung sind eher wenige Fundstellen aus diesem Zeitabschnitt bekannt. Aber immerhin gibt es u.a. zwei aufsehenerregende Grabfunde aus der Zeit. Regelrecht berühmt für Funde aus dem Mesolithikum ist das obere Donautal in der Gegend von Beuron.
Ab ca. 6.000 Jahre vor heute können wir zunächst ganz vereinzelt, später immer häufiger die ersten Ackerbauern und Viehzüchter nachweisen. Mit ihrem Auftreten beginnt die Jungsteinzeit.
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Mittelpaläolithikum:
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"Kultur" der mittleren Altsteinzeit.
Alter: 200.000 bis 40.000 Jahre vor heute
Dieser Abschnitt der Steinzeit wird gemeinhin als die Zeit des Neandertalers gesehen.
Klima: Übergang von Warmzeit zu Kaltzeit, vollzieht sich in mehreren Schritten mit Kälte-
und Wärmeschwankungen.
Vegetation: Tundrensteppe auf der Alb-Hochfläche und schüttere Birkenwälder in den Tälern.
Tierwelt: zunächst wärmeliebende Tierarten, wie der Steppenelefant später kälteliebende Arten und
vereinzelt auch wärmeliebende parallel.
Typische Geräte des Mittelpaläolithikums sind Faustkeile und die verschiedenartigen Schaber.
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Paläolithikum:
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Bezeichnung für die älteren Abschnitte der Steinzeit oder Altsteinzeit. Ganz grob umfasst es den
Zeitraum von den ersten Menschen vor ca. 7 Millionen Jahren bis vor ca. 10.000 Jahren. Das
Paläolithikum wird in Alt-, Mittel- und Jungpaläolithikum gegliedert. Das Mittelpaläolithikum steht hier in
Europa für die Zeit der Neandertaler. Das Jungpaläolithikum oder jüngere
Altsteinzeit beginnt mit dem Auftreten
des anatomisch modernen Menschen Homo sapiens sapiens.
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Pliozän:
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Geologischer Zeitabschnitt. Jüngster Abschnitt des Tertiärs. Alter: 12 Mio. bis 3 Mio. Jahre
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Spätpaläolithikum:
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Bezeichnung für den etwa 1.500 Jahre dauernden letzten Abschnitt des Jungpläolithikums.
Alter: Ca. 11.500 bis 10.000 vor heute
Klima: Das Ende der Eiszeit kündigt sich durch eine allmähliche aber doch recht zügige Erwärmung an. Es wird feuchter.
Vegetation: Es entstehen lockere Wälder aus Kiefern und Birken.
Tierwelt: Die ersten eher wärmeliebenden Tiere wie Reh, Elch und Biber wandern ein.
Die Werkzeuge sind denen des Magdaléniens noch sehr ähnlich, werden aber immer kleiner. Zur Jagd werden nun überwiegend Pfeil und Bogen verwendet. Da die Mammuts ausgestorben sind, gibt es kein Elfenbein mehr. Vermutlich werden jetzt viele Geräte aus Holz hergestellt, die wir allerdings archäologisch nicht feststellen können, da Holz nicht erhalten geblieben ist.
Aus dieser Zeit gibt es auf dem Gebiet des Alb-Donau-Kreises und Umgebung nur wenige Fundstellen mit geringen Fundmengen, z.B. im Hohlestein-Stadel. Reichere Funde aus dieser Zeit stammen aus dem oberen Donautal und dem Federseegebiet.
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Steinzeit:
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Die Steinzeit beginnt eigentlich mit dem Auftreten der ersten "Menschen", wobei hierin schon
ein grundlegendes Problem liegt: ab wann kann man ein affenartiges Tier als Mensch bezeichnen?
Vorsicht: Der Mensch stammt nicht vom Affen ab!!! Sondern Menschen und Menschenaffen haben gemeinsame Vorfahren!
Derzeit wird dieser Übergang vom Tier zum Mensch auf ca. 5 Mio Jahre vor heute (Ardipithecus ramidus)
bzw. ca. 4 Mio. Jahre vor heute (älteste Australopithecinen) geschätzt. Diese frühe Entwicklung vollzog
sich in
Afrika und auch später, vor ca. 160.000 Jahren kam auch wieder der moderne Mensch, Homo sapiens sapiens aus Afrika.
Der Gebrauch von Steinwerkzeugen, im Gegensatz zur späteren Nutzung von Kupfer, Bronze und Eisen sind namengebend
für diese Epoche, die immerhin mehr als 99% der gesamten Menschheitsgeschichte ausmacht. Bei uns endet die
Steinzeit etwa vor 4.000 Jahren mit der beginnenden Nutzung der Bronze als Werkstoff. In anderen Gebieten
der Erde dauerte die Steinzeit weit länger, in einigen wenigen, sogar bis heute an.
Achtung: Die Dinosaurier haben übrigens nichts mit der Steinzeit zu tun, auch wenn das in Literatur und Film
immer wieder so dargestellt wird. Die Saurier sind bereits vor 65 Mio. Jahren ausgestorben, die ersten
Menschen aber erst vor 5-4 Mio. Jahren entstanden.
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Urgeschichte:
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Meint die Wissenschaft von den Steinzeitkulturen und der gesamten Ökologie und Ökonomie im Zeitraum der
Steinzeit. De Facto schließt die Urgeschichte hier in Europa noch die frühe Jungsteinzeit mit ein,
mit den darauffolgenden Zeitabschnitten befasst sich die Vorgeschichte. Urgeschichte global verstanden
schließt alle z.T. noch bis heute existierenden als Jäger- und Sammler lebenden Gruppen ein.
In der Methode ist die Urgeschichte eine archäologische Disziplin, die sich aber auch stark
sämtlicher naturwissenschaftlicher Methoden bedient, um die sich ihr stellenden Fragen zu lösen.
So haben sich aus dem Fachbereich die Gebiete Archäozoologie, Archäochemie usw. entwickelt.
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Würm:
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Letzte Eiszeit. Sie dauert von vor ca. 77.000 Jahren bis vor rund 10.000 Jahren vor heute.
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