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Höhlenlöwe ![]() Die Höhlenlöwen waren die größten Fleischfresser der letzten Eiszeit. Den Knochenfunden zufolge waren sie etwas größer als ihre heute noch lebenden afrikanischen Verwandten. Die eiszeitlichen Darstellungen dieser Tiere zeigen aber, dass ihre Mähnen eher kurz und weniger stark ausgeprägt waren. Die Höhlenlöwen waren in Wirklichkeit Steppenbewohner, wie ihre Beutetiere auch. Da man die Knochen aber zunächst in den Höhlen entdeckt hatte, wo sich die Tiere auch gelegentlich oder über Winter aufhielten, bezeichnete man sie fälschlicherweise als Höhlenlöwen. Der Höhlenlöwe war als Fleischlieferant für die Steinzeitmenschen eher uninteressant. Schließlich war es lebensgefährlich dieses Tier zu jagen. Sicher wurde es aber wegen seines Fells und als Jagdtrophäe, die den Mut und die Geschicklichkeit eines Jägers demonstrierte, geschätzt. Natürlich gab es auch noch weitere Raubtiere, die dem Höhlenlöwen Konkurrenz machten: Schneeleopard, Wolf, Höhlenhyäne, Panther, Braunbär, Polarfuchs und Vielfraß. Löwendarstellungen aus der Eiszeit hat man sowohl im Vogelherd als auch im Geißenklösterle gefunden.
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